Handlungskonzept „Pulheim Wirtschaft 2030“


POSTED ON 22. MAI 2014 BY RADIO-BM.DE

Verwaltung startet Handlungskonzept „Pulheim Wirtschaft 2030“

Endlich bewegt sich mal etwas in Sachen Wirtschaft in Pulheim. Scheinbar wurde die Notwendigkeit einer Unterstützung für die Wirtschaftsbetriebe seitens der Stadt erkannt. Ein gutes Signal wie ich finde, denn schließlich helfen wir Ortsansässigen Unternehmer Geld in die immer noch dürftig gefüllte Stadtkasse zu spülen. Die Bestrebung die Unternehmer aktiv in das Konzept mit einzubinden ist vorbildlich. Nur wenn man ein Ohr für die Menschen hat kann man etwas für und mit ihnen bewegen. Eine rege Anteilnahme an diesem Projekt ist nicht nur wünschenswert, sondern meines Erachtens nach selbstverständlich und unabdingbar. Ich werde die Entwicklung diese Projektes und natürlich auch die wirtschaftliche Entwicklung Pulheims, hoffentlich mit Freude verfolgen. Ich denke, dass dies einer der wichtigsten Schritte für den Dialog zwischen Stadt und Unternehmern ist und somit wahrscheinlich völlig neue Möglichkeiten für die Stadt bedeuten kann.

Wirtschaft Fliegel 002

 

 

 

 

 

 

 

Neue Stelle des Wirtschaftsförderers seit 01. April besetzt

Pulheim stellt sich im Bereich der Wirtschaftsförderung neu auf! Als Maßnahme zur weiteren Optimierung hat die Verwaltung das Handlungskonzept „Pulheim Wirtschaft 2030“ auf den Weg gebracht.

Federführend betreut wird es von einem neuen städtischen Wirtschaftsförderer, der auf einer neu geschaffenen Stelle am 01. April seinen Dienst angetreten hat. Sein Name ist David Fliegel. Er ist studierter Wirtschaftsgeograph. In den vergangenen fünf Jahren hat er einschlägige Berufserfahrungen in einer kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Münsterland sammeln können. Dazu Bürgermeister Frank Keppeler: „Wir freuen uns über den Dienstbeginn von Herrn Fliegel. Dank der personellen Verstärkung können wir mit der Neustrukturierung der städtischen Wirtschaftsförderung und der Erstellung eines Handlungskonzeptes beginnen.“ Das Prozessmanagement übernimmt ein externes Beratungsbüro. Den Startpunkt für die Erstellung des Handlungskonzeptes „Pulheim Wirtschaft 2030“ bildet eine stadtweite Unternehmensbefragung. „Mit der Befragung wollen wir herausfinden, wie die lokalen Unternehmen den Wirtschaftsstandort Pulheim wahrnehmen und welche Verbesserungsvorschläge die Unternehmer an ihre Stadt haben“, erklärt David Fliegel die Beweggründe für die Untersuchung. Neben allgemeinen Fragen zum Wirtschaftsstandort geht es in der schriftlichen Unternehmensbefragung unter anderem um die Themen Gewerbe- und Handelsflächen, Innenstadt- und Einzelhandelsentwicklung sowie Fachkräftebindung. Die Fragebögen werden mit der Post verschickt. Alle Unternehmen im Stadtgebiet erhalten einen Brief. In begleitenden Expertengesprächen werden einzelne Unternehmen intensiver über den Wirtschaftsstandort befragt. Für den Wirtschaftsförderer bietet sich hier die Chance, sich den Unternehmen persönlich vorzustellen. Zeitgleich analysiert das Büro ExperConsult die Konkurrenzsituation von Wohn- und Gewerbeflächen hinsichtlich ihrer Standortfaktoren mit Kommunen im regionalen Umfeld. Auch der potentielle Bedarf an Gewerbe- und Industrieflächen soll im Rahmen der Untersuchungen ermittelt werden.

 

Beim weiteren Vorgehen werden eine übergeordnete Strategie für das Handlungskonzept „Pulheim 2030“ entwickelt und die dazugehörigen Maßnahmen abgestimmt. In diesem Zusammenhang soll diskutiert und festgelegt werden, in welcher Organisationsform Wirtschaftsförderung in Pulheim zukünftig am besten durchgeführt wird. Nach dem Zeitplan des Beratungsbüros soll das fertiggestellte Wirtschaftsförderungskonzept dem Rat der Stadt Pulheim im Februar 2015 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops hatten die Ratsfraktionen zusammen mit der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr die Erstellung eines Handlungskonzeptes beschlossen. Mit diesem Konzept sollen die Weichen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Pulheim gestellt und Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes initiiert werden. Im Ergebnis haben die Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen und der Stadtverwaltung übereinstimmend festgelegt, dass die Erstellung des Handlungskonzeptes durch die städtische Wirtschaftsförderung begleitet wird. Bürgermeister Frank Keppeler: „Pulheim ist schon heute für Unternehmen ein überaus interessanter Wirtschaftsstandort. Die Menschen in der Stadt Pulheim verfügen über die fünfhöchste Kaufkraft in Nordrhein-Westfalen. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,7 % deutlich unter dem Durchschnitt von Bund, Land oder Kreis. Pulheim hat einen ausgeglichen Haushalt und weist zudem mit 430 % den niedrigsten Gewerbesteuerhebesatz im Rhein-Erft-Kreis auf. Mit der Erstellung des Handlungskonzeptes wollen wir unter Einbeziehung der örtlichen Unternehmerinnen und Unternehmer die schon heute schon gute Wirtschaftsförderung in Pulheim weiter optimieren.”

via Verwaltung startet Handlungskonzept „Pulheim Wirtschaft 2030“.

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